David gegen Goliath – auch im Sachverständigen-wesen?

Im Spannungsfeld zwischen kleinen Sachverständigenbüros und globalen Bewertungsgesellschaften stellt sich eine zentrale Frage: Was zählt mehr – Manpower oder Individualität?

Große Player punkten mit Standardisierung, Skalierbarkeit, umfassenden Ressourcen und oft auch globaler Vergleichbarkeit – ideal insbesondere bei Cross Border Investments und großen Portfolios.

Auf der anderen Seite stehen kleinere, inhabergeführte Büros, die mit persönlicher Betreuung, maßgeschneiderten Lösungen. hoher Flexibilität und kurzen Reaktionszeiten punkten. Der direkte Draht zum Gutachter ermöglicht eine effiziente und transparente Kommunikation auf Augenhöhe – gerade bei komplexen Fragestellungen ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Ein verbindendes Element beider Seiten: anerkannte Qualitätssiegel wie HypZert, RICS oder die öffentliche Bestellung. Sie garantieren methodische Kompetenz, Marktkenntnis und regulatorische Konformität – unabhängig von der Bürogröße. Für Auftraggeber sind diese Siegel ein verlässliches Orientierungskriterium in einem zunehmend fragmentierten Markt.

Die Bewertungsbranche bewegt sich zwischen Lokalkompetenz und Globalstrategie. Entscheidend ist oft nicht, wer bewertet – sondern wie transparent, anerkannt und fachlich fundiert das Ergebnis ist.

Sind kleine Büros die Hüter der Qualität – oder nur Nischenanbieter mit Charme?

Welche Erfahrungen haben Sie mit kleinen versus großen Bewertungspartnern gemacht?

Sachverständigenwesen: Kleine Büros vs. große Bewertungsgesellschaften